Wie können Familien mit geringem Einkommen in schwierigen Lebenslagen noch besser unterstützt werden? Dieser Frage widmeten sich am 27. November 2025 mehrere niedersächsische Projekte des ESF Plus-Bundesprogramms Akti(F) Plus – Aktiv für Familien und ihre Kinder bei einem Netzwerktreffen im neuen Rathaus der Stadt Papenburg. Ziel der Veranstaltung war es, die aktuellen Entwicklungen innerhalb der Projekte zu beleuchten, Ansätze der Beratung zu reflektieren und gemeinsam praxisorientierte Handlungsempfehlungen zu erarbeiten.
In Niedersachsen werden insgesamt acht Akti(F) Plus-Projekte gefördert, die Familien und Alleinerziehende dabei unterstützen, ihre Lebenssituation zu stabilisieren, berufliche Perspektiven zu entwickeln und soziale Teilhabe zu stärken. Im Mittelpunkt der Projektarbeit stehen niedrigschwellige Beratungsangebote, eine individuelle Begleitung sowie passgenaue Unterstützung vor Ort.
Am Treffen in Papenburg nahmen die Projekte FaB-AiD der Kreisvolkshochschule Ammerland, AuFplus der Kreisvolkshochschule Wesermarsch, Arche 2.0 des Caritasverbandes für den Landkreis Peine sowie Family Live der Volkshochschule Papenburg in Kooperation mit der Volkshochschule Meppen teil. Der fachliche Austausch machte deutlich, wie sich veränderte Lebensrealitäten von Familien auf die Beratungsarbeit auswirken und welche innovativen Ansätze zur Weiterentwicklung der Angebote beitragen können. Einige der im Austausch entwickelten Ideen sollen im kommenden Jahr im emsländischen Projekt „Family Live – Raus ins Leben“ weiterverfolgt und erprobt werden.
Die Projekte werden im Rahmen des Programms Akti(F) Plus - Aktiv für Familien und ihre Kinder durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.


