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28.05.2018 15:02 Alter: 51 days

VHS Papenburg plant Kurse per Live-Stream

„Lernwohnzimmer" für Dörpen und Lathen


Freuen sich über eine positive Nachricht aus Berlin (von links): Bürgermeister Jan Peter Bechtluft, VHS-Geschäftsführerin Natascha Hartleif, Gitta Connemann, MdB, und Melanie Schröder, Pädagogische Mitarbeiterin an der VHS Papenburg. Foto: Philipp Sempell

Die Volkshochschule (VHS) Papenburg plant, in den Zweigstellen Dörpen und Lathen sogenannte „Lernwohnzimmer“ einzurichten, um Kurswissen per Live-Stream und Videochat direkt in die Zweigstellen zu entsenden. In einem zweiten Schritt soll dieses System auf die Standorte Nordhümmling, Rhede, Sögel und Werlte übertragen werden.

 

Mit dem Projektantrag „VHS für alle – Erwachsenenbildung in ländlichen Regionen stärken!“ möchte die Volkshochschule (VHS) Papenburg im Zuge ihrer Digitalisierungsstrategie ihre sechs Zweigstellen Dörpen, Lathen, Nordhümmling, Rhede, Sögel und Werlte noch umfassender als bisher am Programm des Haupthauses teilhaben lassen. Für Interessierte in ländlich entlegeneren Regionen ist es aufgrund verschiedener Mobilitätseinschränkungen oft nicht möglich, das Seminarangebot in der Stadt Papenburg wahrzunehmen. Die neue Initiative will dem entgegenwirken.

 

Auch weniger mobile Zielgruppen erreichen

Die VHS Papenburg möchte so ihr Weiterbildungsangebot noch mehr Menschen eröffnen und zugleich neue Zielgruppen, die weniger mobil sind, erreichen. Durch diese Flexibilisierung des Unterrichtes wird die VHS darüber hinaus alle an Weiterbildung Interessierten stärken, die zeit- und ortsunabhängig lernen wollen.

Die Kosten für dieses Projekt belaufen sich auf knapp 243.000 Euro. Um die Finanzierung stemmen zu können, entschied sich die VHS daher für eine Bewerbung auf ein Bundesförderprogramm im Rahmen des Programms „Ländliche Entwicklung“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, durch das auch digitale Projekte in ländlichen Regionen unterstützt werden.

 

Unterstützung durch Connemann

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann unterstützt das Vorhaben aktiv und machte sich beim Präsidenten der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), Hanns-Christoph Eiden, für das Papenburger Projekt stark. Ihr Werben hatte Erfolg: Die BLE hat die Projektskizze „VHS für alle“ inzwischen positiv bewertet. Damit gibt es grünes Licht und die Papenburger VHS kann in einer zweiten Antragsrunde den konkreten Förderantrag stellen. Diese gute Nachricht überbrachte Connemann persönlich: „Der erste Schritt ist gemacht“. Die VHS darf auf eine Förderung von über 80 Prozent der Gesamtkosten hoffen.

 

Gute Nachricht aus Berlin

VHS-Geschäftsführerin Natascha Hartleif freute sich über die guten Nachrichten aus Berlin und dankte Connemann für ihren Einsatz: „Mit dieser digitalen Initiative wollen wir viele Fliegen mit einer Klappe schlagen. Wir versorgen die ländliche Bevölkerung mit einem hochwertigen Bildungsangebot. Wir ermöglichen berufliche und persönliche Unabhängigkeit, erhöhen die Lebensqualität und stärken die Wirtschaftsregion Emsland nachhaltig.“ Gitta Connemann kann dem nur zustimmen. „Weiterbildung darf keine Frage des Wohnortes sein.“


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